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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-10-01 - 2020-09-30

Ziel ist die Vermeidung von Abfällen in der österreichischen Hotellerie unter Einbeziehung der gesamten Lieferkette bis zum Gast. Mit den 4 Pilothotels (Boutiquehotel Stadthalle, Steigenberger Hotel Herrenhof und Hotel Sans Souci in Wien sowie Hotel Übergossene Alm in Dienten/Salzburg) werden abfallvermeidende Maßnahmen erarbeitet, in einer 6-monatigen Testphase umgesetzt und Abfallzahlen und Erfahrungen in Zielerreichungsgesprächen und Workshops mit den Pilothotels evaluiert und in einem Leitfaden für die gesamte österreichische Hotellerie aufbereitet. Mit Zulieferern und Produzenten wird eine Maßnahmenliste erarbeitet, wie (Verpackungs)abfälle vermieden werden können. Die Kooperationspartner stellen ihren Aufwand als Eigenleistung im geschätzten Wert von 30 000 EUR zur Verfügung. Das Team bestehend aus dem ABF-BOKU und Zero Waste Austria, sowie der ÖHV als unabhängiger Interessenvertretung der österreichischen Hotellerie kann in Kooperation mit den fix teilnehmenden Hotels sowie den Lieferanten Biogast, Produzenten ADA und Sonnentor) und angedachten weiteren Kooperationspartnern, sicherstellen, dass die Ziele des Projektes zur Abfallvermeidung in der Hotellerie und die Erarbeitung eines Best Practice Leitfadens, der ansprechend aufbereitetet mit einem Kurzfilm allen Hotels kostenfrei zur Verfügung gestellt wird und den Gast attraktiv einbindet, erreicht werden. Die ÖHV versichert über die Projektlaufzeit hinaus, die Interessensweckung für den Leitfaden und seine Implementierung unter den Mitgliedern.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-04-01 - 2020-03-31

Bodenerosionsprozesse hängen wesentlich von der Energie des Niederschlages ab. Diese stellt eine Funktion der Größe und Fallgeschwindigkeit der Regentropfen dar. Interaktionen zwischen Tropfengröße, -geschwindigkeit und –form, Windgeschwindigkeit und Intensität des Ereignisses bestimmen die Kraft des erosiven Regens. Nimmt die Tropfengröße zu steigt auch ihre Fallgeschwindigkeit und ihr Impuls, was sich auf das Loslösen der Bodenpartikel und auf Transportprozesse auswirkt. Über die Charakteristika von Tropfengrößen gibt es nur beschränkt Daten. Die meisten Untersuchungen wurden unter Laborbedingungen durchgeführt, nur wenige Studien erfolgten unter natürlichen Bedingungen im Feld, wobei stets nur wenige Ereignisse gemessen wurden. Ziele des Projektes bestehen in 1) der Quantifizierung und dem Vergleich der Tropfengrößenverteilung von Niederschlagsereignissen an vergleichbaren Standorten in Österreich, Tschechien und Neuseeland, 2) der Ableitung von Beziehungen zwischen kinetischer Niederschlagsenergie (KE) und Regenerosivität, 3) der Abschätzung von zeitlichen/saisonalen Variabilität der KE-I Beziehungen und 4) Untersuchung zwischen Regenerosivität und Bodenerosion. An mehreren Standorten in Österreich, Tschechien und Neuseeland sind bzw. werden Distrometer installiert und die die kinetische Energie von Niederschlägen sowie deren Erosivität analysiert. Beziehungen zwischen kinetischer Regenenergie und –intensität werden im Hinblick auf saisonale/monatliche Variabilität untersucht. Für jene Stationen, bei welchen auch Winddaten registriert werden, erfolgt die Abschätzung des Windeinflusses auf die kinetische Energie. Direkt neben den Distrometern werden kleine Erosionsplots installiert, um die erosionauslösende Wirkung dieser Niederschlagsereignisse zu erfassen. Anhand aller Messdaten sollen die bestehenden Beziehungen zwischen Regenenergie und Bodenloslösung und-transport überprüft und gegebenenfalls modifiziert werden.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-10-01 - 2020-09-30

Durch die Nutzung von geeigneten Funktionalisierungsansätzen mithilfe moderner nanotechnologischer Prozesse kann Holz in seinen vielfältig verfügbaren Ausführungsformen an poröser und anisotroper Struktur mit völlig neuen Eigenschaftsprofilen versehen werden. Durch eine neuartige Strategie funktionelle Polymerketten kovalent in die Holzzellwandstruktur bzw. an die inneren Zelloberflächen auf zu polymerisieren, werden holzbasierte Materialien mit einem bisher unerreichten Eigenschaftsprofil erzeugt. Um die Positionierung, die Verteilung und die Funktion der so eingebrachten funktionellen Polymere kontrollieren und designen zu können ist ein deutlich tieferes Materialverständnis sowohl des Ausgangsmaterials als auch des funktionalisierten Materials erforderlich, als dies bislang in der Forschung notwendig erschien. Um den Modifizierungsprozess entsprechend unterstützen zu können, sind daher geeignete Charakterisierungstechniken für die Ansprüche am Substrat Holz heranzuziehen, die bisher in der Holzforschung kaum zum Einsatz kamen. Chemical-Force Mikroskopie (CFM) ist hier die Schlüsselmethode, die sowohl in der Lage ist die Funktionalität der in die Holzstruktur eingebrachten chemisch-funktionellen Gruppen als auch deren Verteilung in der notwendig hohen Ortsauflösung zu bestimmen. CFM ist eine sehr flexible Rasterkraftmikroskopie basierte Methode, die sowohl in gasförmigen als auch flüssigen Umgebungsbedingungen arbeiten kann und für die auch die kleinsten Zellwandmerkmale zugänglich sind. Die Charakterisierung der eingebrachten Funktionalitäten und die Rückmeldung zu den erzielten Eigenschaftsprofilen sollen im Rahmen des beantragten Dissertationsprojektes durchgeführt werden.

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